Ultraschall in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Ultraschall ist eine schmerz-, risikolose und kostengünstige Untersuchungsmethode, mit welcher viele Gebiete im Hals-Nasen-Ohrenbereich abgeklärt werden können. Bei Ultraschall handelt es sich um Schall mit Frequenzen > 20 000. Durch Reflexion des Schalls an verschiedenen Gewebsschichten entsteht ein 2-dimensionales Schnittbild des Gewebes,
In der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde wird Ultraschall eingesetzt um folgende Organe zu untersuchen:
- Ohrspeicheldrüse
- Unterkieferspeicheldrüse
- Schilddrüse
Ausserdem können Schwellungen aller Art beurteilt werden:
- Lymphknoten
- Halszysten
- Atherome (gutartige Talgdrüsen Geschwülste)
- Lipome (gutartige Fettgeschwülste)
Ultraschall kann Hinweise dazu geben, ob eine Veränderung gut- oder bösartig ist. Zur definitiven Beurteilung dient die sogenannte Feinnadelpunktion, bei welcher unter Ultraschallkontrolle punktgenau mit einer feinen Nadel Zellen aus der abzuklärenden Veränderung entnommen werden können, welche dann in auf Gewebsuntersuchungen spezialisierten Labors untersucht werden.